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session2020:paradoxes_verhalten_politik_individuum_-_uebermaessiger_konsum

Paradoxes Verhalten (Politik & Individuum) - Übermäßiger Konsum

Formatierung wird noch angepasst

• Rinderproduktion hat großen unbeachteten Ausstoß
• Ausstoß wird durch Konsum legitimiert
• Umsätze von SUV-Verkauf und Fluggesellschaften steigen trotz besseren Wissens
• Verzicht ist im Alltag zu unbequem?
• Spieleentwickler als Zielgruppe für Klimaaktivismus?
• Regierungen können nur tiefgreifende Veränderungen herbeiführen?
• Großteil der Bürger*innen ist in Bezug auf Verhaltensänderungen relativ passiv ⇒ Veränderungen müssen von Seiten der Politik durchgesetzt werden
• Konsum und Konsumverzicht in Assoziation zur Minimalismusbewegung
• Qualität muss wieder einen höheren Wert erlangen in unserer Gesellschaft ⇒ Bereitschaft für Mehrausgaben muss da sein
• Paradox: mehr technischer Fortschritt führt zu mehr Konsum
• Ressourcenverbrauch von hochentwickelten Gesellschaften sehr hoch (je entwickelter, desto höher)
• Machtlosigkeit auf individueller Ebene, politische Lösungen müssen her
• Regierung scheut sich davor die Wirtschaft (in ihrer Logik) anzutasten
• Konsequenzen des Klimawandels führen auch zu Zerfall der Wirtschaft (paradox!)
• Kapitalismus als gutes Modell im Kontext der Nachkriegszeit, heute überholt und obsolet (mehr Konsum führt nicht zu höherem Lebensstandard oder Lebensqualität)
• Kapitalismus als problematische und fatale „Gewohnheit“
• Gewohnheitsverhalten führt zu Problemen, die sich in Gesellschaften verfestigen
• Zielgruppe für Spiel: am ehesten Kinder?
• Spiele zum Thema Nachhaltigkeit, Ökologie, etc. gut verpacken, um andere Zielgruppen zu erreichen • Kurzfristigkeit vs. Langfristigkeit (Bratwurst schmeckt gut, kann langfristig aber fatale Folgen haben; Politiker*innen denken in Legislaturperioden)
• generelle Denkweisen hin zum Langfristigen verändern (langfristiges Verhalten führt zu mehr Glück)
• Aufgabe der Politik ist es für Rahmenbedingungen zu sorgen, die ökologisch einwandfreies Verhalten auf individueller Ebene einfacher machen (als ökologisch problematisches Verhalten).
• „Verdrängungswettbewerb“
• Henne und Ei-Problem (Produktion und Konsum)
• Individuum nicht machtlos, nur beschränkt in der Macht; Individuum hat anteilig Macht
• Eine große gesellschaftliche und strukturelle Frage stellt sich der Menschheit.
• Potenzierung von Konsumverhalten in den letzten Jahrzehnten
• Besitz und Konsum wird mit Glück und Zufriedenheit gekoppelt ⇒ unnatürlich
• langfristiges Denken und Verhalten wird nicht gelernt (weder in der Schule noch gesellschaftlich)
• Stress scheint in unserer Gesellschaft überall da zu sein, künstliche Verknappung von Zeit, Zufriedenheit wird immer nur kurzfristig erkauft
• Konsumverhalten wird zugunsten der Wirtschaftlichkeit erzeugt und verstärkt
• Postwachstumsgesellschaften als Gegenentwurf zur Wachstumslogik
• Gesellschaft (technisch) so weit entwickelt, dass viel weniger Arbeitsstunden notwendig wären
• mehr persönliche Freiheiten durch herunterfahren des eigenen Konsums ⇒ Wie ist die Übertragung auf Spiellogik möglich?
• Alltagsbeispiel: Weihnachtsgeschenke sind eigentlich unnötig, wenn man schon alles hat.
• Werteverschiebung innerhalb einer Gesellschaft durch Aufbrechen von Entfremdung ⇒ Dinge selbst zu bauen oder zu reparieren sollte einen höheren Wert zu haben als kurzfristiger Konsum
• Business as usual trotz begrenztem CO2-Budget
• Fehlbarkeit der menschlichen Psyche: Rauchen als weiteres Beispiel. (Gewohnheit und Routine als negativer Motor.)
• Menschliches Verhalten ändert sich meist erst wenn es schon zu spät ist.

session2020/paradoxes_verhalten_politik_individuum_-_uebermaessiger_konsum.txt · Zuletzt geändert: 04.01.2020 14:02 von qual-o-mat