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session2017:gefuehltewahrheiten

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Gefühlte Wahrheiten:

Annahme: Es kann keine objektive Wahrheit geben, weil wir Subjekte sind. Unsere subjektiven Wahrheiten schaffen wir uns selbst.

Am Anfang gefragt: Woher kommt die Angst davor, das eigene Weltbild zu verändern? (Und die subjektiven Wahrheiten umzustürzen)

1.) Existenzielle Angst und Angst vor Kontrollverlust. Wegbrechen von Sicherheiten. Im Zusammenhang damit:

2.) Biologischer Zusammenhang: Sicherheits- und Gruppengefühl. Wenn ich mein Weltbild umschmeißen muss, zerfällt mein Rudel, weil alle im Rudel die gleiche Ideologie haben.

Der Bezug zum Populismus: Letzteres kann von der Politik ausgenutzt werden. Populisten schaffen eine Zusammengehörigkeit. Soziale Zugehörigkeit und möglicher Verlust derselben verhindern Ausstieg aus einer Ideologie („Volk“).

Leute berechtigen sich selbst zu immer extremeren Meinungen, weil diese aufeinander aufbauen und sie sich selbst und ihr soziales Umfeld nicht infrage stellen wollen. Hochschaukeln.

Fazit: Sozialer Zwang wird durch Populisten instrumentalisiert. Das Rudel darf nicht zerfallen.

session2017/gefuehltewahrheiten.1501257410.txt.gz · Zuletzt geändert: 28.07.2017 15:56 von reinekefux